Vergleich literaturwissenschaftlicher Artikel in deutschen und türkischen Germanistikzeitschriften


ŞENÖZ AYATA C.

in: Wissenschaftssprache Deutsch, Szurawitzki M., Busch-Lauer I., Rössler P., Krapp R., Editor, Gunter Narr Verlag, Tübingen, pp.259-273, 2015

  • Publication Type: Book Chapter / Chapter Other Book
  • Publication Date: 2015
  • Publisher: Gunter Narr Verlag
  • City: Tübingen
  • Page Numbers: pp.259-273
  • Editors: Szurawitzki M., Busch-Lauer I., Rössler P., Krapp R., Editor
  • Istanbul University Affiliated: Yes

Abstract

Zahlreiche kontrastive Studien belegen, dass wissenschaftliche Textein Abhängigkeit der Fachdisziplin und Kultur Unterschiede aufweisenkönnen. Es stellt sich heraus, dass die kulturell geprägten Differenzen vor allem in Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften festzustellen sind. Im Gegensatz zu den viel untersuchten Fachdisziplinen wie Medizin, Biologie, Chemie, Linguistik, Wirtschaft, Soziologie etc. liegen sehr wenige textlinguistische und kontrastive Analysen über literaturwissenschaftliche Artikel vor. Mein Beitrag hat zum Ziel, den Textaufbau, besonders die Einleitungs- und Schlussteile von literaturwissenschaftlichen Artikeln in deutschen und türkischen Germanistikzeitschriften zu analysieren und miteinander zu vergleichen. Das Analysekorpus besteht aus den Artikeln, die im Zeitraum 2009-2013 in der Zeitschrift für deutsche Philologie und in den türkischen Germanistikzeitschriften (Studien zur deutschen Sprache und Literatur; Ege Forschungen zur deutschen Sprache und Literatur) veröffentlicht wurden. Die Texte werden mit den Kriterien von Swales (1990), Busch-Lauer (2001), Graefen/Thielmann (2007), Thielmann (2009) und Szurawitzki (2011) analysiert. Auf der Textanalyse beruhend werden die gemeinsamen und unterschiedlichen Merkmale literaturwissenschaftlicher Artikel von deutschen und türkischen Germanisten dargestellt. Aus dieser kontrastiven Studie kommt heraus, dassdie Gestaltung literaturwissenschaftlicher Artikel sowohl von der Fachdisziplin als auch von der jeweiligen Sprach- und Wissenschaftskultur geprägt wird.